PanikEine Panik äussert sich als extremer Angstzustand. Der oder die Betroffene fürchtet in diesem Moment um sein Leben, berechtigter- oder auch unberechtigterweise. Der Begriff selbst entstammt dem griechischen Mythos. Der Hirten- und Waldgott Pan soll während der Mittagsruhezeit in unregelmässigen Abständen über die Herden hergefallen sein und diese in eine Massenpanik und –flucht getrieben haben. Im Moment der Panik kann das Opfer meist kaum mehr klar denken und der Urinstinkt übernimmt die Kontrolle. Die häufigsten Codes, die dieser dem Körper auferlegt, sind Flucht, Kampf oder Starre. Vor allem eine Massenpanik kann insbesondere bei Grossanlässen wie Fussballmatches oder dergleichen zu einer grossen Gefahr werden. In vielen Fällen wird ein Fluchtreflex ausgelöst und jeder will sich selbst retten. Häufig gehören die besonders Schwachen zu den verletzten oder tödlichen Opfern einer solchen Massenpanik, da sie schlicht von den anderen überrannt oder niedergetrampelt werden.PanikattackenPanikattacken sind in der Regel kurze, einige Minuten andauernde heftige Zustände von Panik und Angst. Die Auswirkungen äussern sich meistens sowohl körperlich wie auch psychisch. In gewissen Fällen können Panikattacken von unbegründeten oder nebensächlichen Vorfällen ausgelöst werden. Einigen Personen ist während dieser Zeit nur geringfügig klar, dass sie gerade eine Panikattacke erleben. Je nach Person kann sich ein solcher Zustand mit schwächerer Symptomatik während einiger Stunden halten. Übliche Symptome reichen von Atemnot, Engegefühl über Schweissausbrüche und Hyperventilation bis zu psychischen Extremzuständen wie Derealisationsgefühle. Als Auslöser gelten normalerweise falsche Interpretationen von automatisierten Emotionen oder Gedanken bezüglich der Wahrnehmung über den Körper. Diese können sich ebenfalls in einer Art von Teufelskreis oder –spirale immer wieder erneuern, wodurch der Panikzustand aufrecht erhalten wird. Gleichermassen werden solche Attacken durch die Einnahme von Rauschmittel angeregt. Unter anderem Cannabis oder LSD sind für eine auch darüber hinaus anhaltende Symptomatik verantwortlich. |
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